An edition of Eigenname und Literarizität (1995)

Eigenname und Literarizität

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Gerhard Schildberg-Schroth, Ge ...
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November 21, 2020 | History
An edition of Eigenname und Literarizität (1995)

Eigenname und Literarizität

Fokussiert wird das Problem des literarischen Differenzkriteriums, mithin die Frage, wie ein literarischer Text im Unterschied zu Texten nicht-literarischer Provenienz zu bestimmen und –als Konsequenz daraus– zu interpretieren ist. – Wie der Titel der Abhandlung bedeutet, ist der Ausgangs- und Bezugspunkt hierfür der Eigenname. – Nach einer Erörterung von dessen bekannt "delikatem" sprachtheoretischen Status (Jhwe) erfolgt im Zuge einer Gegenüberstellung von linguistisch und sprachphilosophisch-semiotischen Defintionen des Eigennamens (u. a. Mill, Frege, Russell, Searle, Kripke, Putnam, Eco) ein Aufriss von in der Forschung gebotenen literarisch-onomastischen Funktionsbestimmungen. – Diese werden unter Einbeziehung von Textbeispielen verschiedenster Typen und Epochen einer kritischen Bewährung unterzogen. Im einzelnen geht es zunächst um diverse Spielarten des sogen. redenden Namens, in einem zweiten Schritt um Konzepte im Umfeld der Fiktionalität. – Als Konsequenz und Lösung wird (mit Bezug auf u. a. S. J. Schmidt, Lotman, Adorno, Goodman) eine Literarizitätsbestimung auf der Basis von Polyfunktionalität angestrebt, nach der im literarischen Text dem Eigennamen nicht nur die ihm zugehörige originäre individualisierende, sondern darüber hinaus unter fiktional-metaphorischem Vorzeichen zugleich auch eine generalisierende Funktion zuzuschreiben ist.– Mit dem Blick auf das in diesem Rahmen involvierte Interpretationskonzept wird eine Geltung von "kleinster Größe" propagiert, womit von subjektivistischen Positionen in der Nachfolge E. Staigers ebenso Abstand genommen wird wie von empirisch-szientistischen Auffassungen, die im Zusammenhang eines Radikalen Konstruktivismus die Interpretation aus der Literaturwissenschaft zu eliminieren vorgeschlagen haben (vgl. Hauptmeier, S. J. Schmidt).

Publish Date
Publisher
Wachholtz
Language
German
Pages
421

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Edition Availability
Cover of: Eigenname und Literarizität
Eigenname und Literarizität
1995, Wachholtz
in German

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Book Details


First Sentence

"First sentence: "Philol[ogie] und Philosoph[ie] sind Eins./ Jeder Anfang ist ein Actus d[er] Freyheit – eine Wahl – Construction eines abs[oluten] Anfangs." (p. 17) Last sentence: "Meine Damen und Herren, ich bin am Ende – ich bin wieder am Anfang." (p. 341 f.)"

Table of Contents

VORWORT
Page 13
PERSONENREGISTER
Page 413

Edition Notes

Includes notes (p. 343-390) and bibliographical references (p. 391-412) and index (p. 413-421).

Published in
Neumünster
Series
Kieler Beiträge zur deutschen Sprachgeschichte,, Bd. 16
Genre
Theses Ph.D.

Classifications

Library of Congress
PF3576 .S225 1995

The Physical Object

Pagination
421 p. :
Number of pages
421

Edition Identifiers

Open Library
OL914102M
ISBN 10
3529043664
LCCN
95210044
OCLC/WorldCat
33943234
Goodreads
2849485

Work Identifiers

Work ID
OL3164260W

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