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Die Wahlstube des Frankfurter Römers war einst einer der zentralen Orte der Diplomatie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. In ihr fanden Reichs- und Fürstentage, Friedensgespräche und Kongresse, vor allem aber die Verhandlungen zwischen den Kurfürsten über die Kaiserwahl statt. In den 1630er Jahren ließen die Stadtväter die Wahlstube mit Gerechtigkeits- und Tugendbildern ausstatten. Bei diesen Gemälden handelte es sich um Meister- oder Probestücke, zu deren Abgabe im Römer die Frankfurter Maler seit der Gründung der Malerzunft 1630 verpflichtet waren. Das Kunststück erscheint aus Anlass der Ausstellung "Meisterstücke - Vom Handwerk der Maler" und zeichnet die bildliche Ausstattung der Wahlstube vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert nach. Der Rechtshistoriker Heiner Lück widmet sich der mittelalterlichen Ausmalung der Wahlstube mit sogenannten Quaternionen. Wolfgang P. Cilleßen beschäftigt sich mit der Bedeutung des Frankfurter Römers und der Wahlstube als diplomatischer Ort im 17. Jahrhundert. Die Kunsthistorikerin Aude-Line Schamschula untersucht das Bildprogramm des Gemäldefrieses des 17. Jahrhunderts im Zusammenhang mit der Funktion der Wahlstube. Exhibition: Historisches Museum Frankfurt, Germany (12.092019 - 19.01.2020).
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Subjects
Exhibitions, Buildings, structures, History, BuildingsEdition | Availability |
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1
Die Wahlstube im Frankfurter Römer
2019, Verlag Henrich Editionen
in German
3963200316 9783963200311
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Book Details
Edition Notes
The first edition published on the occasion of exhibition at the Historisches Museum Frankfurt, Germany, September 12, 2019-January 19, 2020.
Includes bibliographical references.
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December 15, 2022 | Created by MARC Bot | import new book |